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Blogartikel: Der perfekte Aufbau. In 5 Schritten zu großer Reichweite – auch als Anfänger

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Tobias Roppelt
Veröffentlicht: 16.04.2222
Einen Blog zu starten, ist einfach. Einen Blogartikel zu schreiben, der auch gefunden und gelesen wird, ist allerdings eine ziemliche Herausforderung.

Ich zeige dir, wie genau dein Blogartikel aufgebaut sein muss, damit du auch als Anfänger die Chance maximierst, dass dein Artikel im Meer von Internet-Content Aufmerksamkeit erzeugt.

Das größte Problem von Blogartikeln.

Wenn du das hier liest, willst du entweder einen Blog starten oder du hast es schon getan. Dein Problem: Deine Beiträge ziehen nicht so viel Leser auf deine Website, wie du gerne hättest.

Falls du schon mal einen Blogartikel geschrieben hast, weißt du, wie viel Zeit und Energie es kostet, guten Content zu schreiben. Und du weißt, wie frustrierend das sein kann, wenn deine Artikel niemand liest.

Die gute Nachricht: Das liegt nicht unbedingt daran, dass dein Blogeintrag keiner lesen will. Die Schlechte: Dein Blogeintrag findet einfach niemand und du weißt vermutlich nicht wieso.

Die meisten Artikel über das Schreiben von Blogartikel erzählen dir, wie du den Inhalt deines Artikels verbesserst. Es ist wesentlich mühevoller Informationen darüber zu finden, wie du einen Blogeintrag so aufbaust, damit ihn auch jemand zu Gesicht bekommt.

Ein inhaltlich ausgetüfteltes Meisterwerk bringt dir wenig, wenn es in den Tiefen des Internets verloren geht. Wohingegen ein schon halbwegs guter Artikel 50-100 Websitebesucher im Monat generieren kann – wenn er gewisse Kriterien erfüllt. 

Besucher auf deine Seite zu bekommen ist 100x wichtiger, als perfekten Content zu schreiben.

Jeder einzelne Besucher auf deiner Webseite ist eine Chance, um...

  • ... Interesse an deinem Produkt oder Service zu wecken.
  • ... Anmeldungen für deinen Newsletter zu sammeln.
  • ... Jemandem mit einem kleinen Tipp zu helfen, und so eine Beziehung aufzubauen.
  • ... einen Share für deinen Beitrag zu bekommen, um noch mehr Traffic zu generieren.
  • ... Follower für Social Media Accounts zu generieren.
  • etc.

Um dir zu helfen, dass alles zu erreichen, fokussiert sich dieser Artikel darauf, wie du deine Blogbeiträge aufbaust, damit Google sich verlieb und deine Gedanken so vielen Menschen wie möglich zeigen möchte.

Deinen Artikel auf Grundlage der folgenden Schritte aufzubauen, ist das Effektivste, was du mit deiner Zeit tun kannst. 80 % deiner Mühe sind verschwendet, wenn du dir nicht von Anfang an Gedanken über das richtige Set-up deiner Blogartikel machst.

1) Die Recherche: Was wollen Menschen zu deinem Thema wirklich wissen?

Zuerst mal brauchst du ein Thema. (Jap... ziemlicher Profi-Tipp an dieser Stelle.)

Das Wichtigste bei der Auswahl des Themas: Suche gleichzeitig ein Keyword, für das das dein Artikel gefunden werden soll. (Wie du das machst, da kommen wir gleich darauf.)

Als Beispiel gehen wir davon aus, dass ich zufällig einen Blogeintrag darüber schreiben will, wie man Blogeinträge schreibt. Meine Recherche zeigt, dass „Blogartikel schreiben“ oder „Aufbau Blogartikel“ Suchbegriffe sind, für die ich gute Chancen bei Google habe.  Ziemlich einleuchtend: Artikelthema = "Aufbau von Blogartikel", Suchbegriff = "Aufbau Blogartikel".

Ich hatte in diesem Fall Glück, dass das Thema, dass über das ich schreiben will, genau zu der Suchanfrage passt. Das ist nicht immer der so.

Sagen wir, du möchtest einen Artikel über Kaffee schreiben. Es gibt ziemlich viele Aspekte von Kaffee, über die man schreiben kann. Also schauen wir mal nach, wo nach die Leute so suchen. Die Analyse zeigt, einer der gängigen Suchbegriffe ist „Bester Kaffee“ (28tausend Suchanfragen im Monat!)

Jetzt kann mal fälschlicherweise auf die Idee kommen, dass es eine richtig gute Idee wäre ein Artikel über den "Besten Kaffee" zu schreiben, den man kennt.

Was ist das Problem damit? Auch wenn die Zahl 28k beeindruckend ist, ist fast unmöglich für dich, einen Artikel zu diesem Keyword zu schreiben, der bei Google eine Chance hat. Der Konkurrenz-Kampf ist zu hoch und die Brands der Konkurrenz sind zu stark.

Um als Anfänger eine Chance zu haben, solltest du dich gleich bei der Auswahl des Themas auf Nischen in dem Thema fokussieren. Diese haben weniger Suchvolumen, aber geben dir wesentlich besserer Chancen, gefunden zu werden.

Wenn wir etwas weiter forschen, finden wir heraus, dass zum Beispiel die Suchanfrage „Unterschied Kaffee & Espresso“ 300-mal im Monat gesucht wird.

Ein Platz 2 oder 3 auf Google für diese Suchanfrage könnte dir im Monat 150+ Besucher auf deine Website locken. Das ist enorm! Und extrem viel im Gegensatz zu 0 Besucher, die du bekommst, wenn du für das Keyword "Bester Kaffee" auf Seite 7 landest.

Es gibt noch ein paar andere wichtige Punkte bei der Auswahl der Suchanfrage neben dem Suchvolumen, auf die wir etwas weiter unten eingehen.

Dein Schritt #1: Finde 5-10 Keywords

Bevor du dich also genau auf ein Thema festlegst, solltest du ein Keyword-Tool zur Hand nehmen und 5-10 Keywords finden, die zu deinem Thema gesucht werden.

Um gute Keywords zu finden, empfehle ich dir das Tool von ahref. (Oder du bittest einen charmanten, begabten und liebenswürdigen digitalen Strategen deiner Wahl darum, die Arbeit für dich zu übernehmen. Ich kenn da jemanden)

Ahref kostet Geld, liefert dir aber auch mehr Return of Investiment, als du dir vorstellen kannst. Schon alleine, weil es dir die Möglichkeit liefert, ähnlichen oder andere relevanten Keywords in deinem Bereich zu finden. Das verkürzt die Recherche um ein vielfaches.

Als blutiger Anfänger bzw. mit einer neuen Webseite, empfehle ich dir Keywords, die ein Suchvolumen von 50 bis 100 im Monat haben. Google arbeitet mit einer Art Vertrauens-System. Wenn Google kein Vertrauen in deine Seite hat, wirst du für ein Keyword mit 25k Suchvolumen auch nicht ranken, selbst wenn dein Content gut ist. Das Prinzip ist das gleiche wie überall: Klein anfangen und hocharbeiten!

Schritt #2 Suche die Keywords selbst

Nachdem du eine Handvoll Keywords gefunden hast, müssen wir sie ein paar Tests unterziehen. Als Erstes googeln wir die Suchbegriffe selbst. (Inclusive Statement: Natürlich gibt es auch andere Suchmaschinen als Google. Einfachheitshalber beschränke ich mich in diesem Artikel darauf.)

Wir wollen herausfinden, was für Ergebnisse uns zu dieser Suche anzeigt wird. Das spiegelt die sogenannte Suchintention des Users wider. Die Suchintention zeigt uns, was die meisten Menschen erwarten, wenn sie nach diesem Wort / dieser Phrase suchen.

Wir suchen mal kurz nach "Blogeintrag schreiben".

Wie wir sehen, zeigt Google zu dieser Suchanfrage hauptsächlich Content in Form von Blogartikel an. Das ist nicht immer der Fall.

Geben wir zum Beispiel „Bester Kaffee“ als Suchanfrage ein, erwartet uns etwas anderes.

Die beliebtesten Einträge sind zwar auch Formen von Blogartikel, aber fokussierter auf deine andere Suchintention. Wer "Bester Kaffee" sucht, will laut Google also entweder ein Café in seiner Nähe finden oder sucht einen Vergleich von Kaffee-Sorten, um sich dann eine zu kaufen.

"Um dann eine zu kaufen" ist wichtig. Der User hat oft die Intention, etwas zu kaufen, wenn er nach bester Kaffee sucht. Und anscheinend, will er eine Liste bzw. einen Vergleich von verschiedenen Sorten / Cafés haben.

Wenn du willst, dass dein Blogeintrag eine Chance hat, musst du herausfinden, was für diesen Suchbegriff anzeigt wird. Und diese Art von Content musst du dann auch selbst liefern, damit Googel dich ernst nimmt.

(Google weiß übrigens, was Leute sehen wollen, wegen ihrer kluge AI. Diese versucht durchgehend herauszufinden, wie glücklich Menschen mit den Ergebnissen ihrer Suchanfragen sind. Google entscheidet das nicht einfach willkürlich.)

Schritt #3: Stell sicher, dass du eine Chance gegen die Konkurrenz hast.

Wir schauen uns jetzt die Top-Ranks etwas genauer an. Was wir dabei wissen wollen: Haben wir eine Chance gegen die Konkurrenz?

Das machen wir ein zwei Kriterien fest:

  1. Wie stark ist die Brand
  2. Wie gut ist der Content

Zum Thema "Bester Kaffee" sehen wir stern.de ziemlich weit oben.

Wild guess, aber ich tippe, es ist wahrscheinlich unwahrscheinlich, dass deine Marke bekannter ist als stern.de. Darum hätten wir bei Punkt 1 schon mal verloren.

Nachdem ich mir die Seite angeschaut habe, ist klar, dass der Aufwand und die Ausführlichkeit dieses Beitrags auch ziemlich schwer zu knacken ist. (Wer sich selbst überzeugen will, hier)

Sich für das Keyword „Bester Kaffee“ mit stern.de anzulegen, ist also keine gute Idee.

Wenn ihr allerdings „Unterschied Kaffee und Espresso“ googelt, werdet ihr schnell merken, dass unsere Chancen da wesentlich besser stehen. Ich bin mir sicher, dass Kaffee-Fans unter euch da ausführlicheren Content liefern könnten. Und auch die Brands dahinter sind nicht sonderlich stark.

Wenn du die drei Schritte durchgegangen bist, solltest du jetzt mindestens ein Suchbegriff haben, bei dem du dir sicher bist, dass eine Suchmaschine auf dich aufmerksam werden wird.

Zusammenfassung: Das Wichtigste bei der Auswahl eines Themas für den Blog.

  • Passt das Suchvolumen der Keywords an euer Google-Vertrauens-Level an (Als Anfänger: Volumen von max. 50-100 monatliche Anfragen)
  • Findet heraus, was die Hauptsuchintention hinter dem Suchbegriff ist
  • Stellt sicher, dass ihr eine Chance gegen die Konkurrenz habt

2) Der Aufbau: Inhalte deines Artikels festlegen.

Wir bleiben auf den Webseiten der Konkurrenz und schauen uns da etwas weiter um. Irgendetwas müssen diese Seiten richtig machen. Wahrscheinlich beantworten sie die Fragen des Suchenden ganz gut. Darum lassen wir uns davon inspirieren, welche Überschriften sie benutzen.

Schritt #4 Erstelle die Struktur für deinen Artikel

Wir suchen nach Unterthemen, die sich auf mehrerer Seiten der Konkurrenz decken. Bei "Unterschied Kaffee und Espresso" beziehen sich Unterüberschriften zum Beispiel auf den "Säuregrad". Der Säuregrad ist also auf jeden Fall etwas sein, über das du sprechen solltest.

Mit dieser Recherche stellst du dir Schritt für Schritt die Gliederung deines Artikels zusammen.

Schau dir auch die Hauptüberschrift an. Heißen alle Artikel zum Beispiel so: "10 Schritte, wie du ...", solltest du auch eine "Schritte-Anleitung" machen und das in deiner Hauptüberschrift einbauen.

Außerdem solltest du noch herausfinden, ob deine Konkurrenz mit Bildern oder Infografiken arbeiten, um das Thema zu erklären oder vielleicht sogar Videos etc. einsetzt.


Das Grundgerüst deines Artikels sollte in etwa so aussehen:

[Titel]

[Intro]

[Inhaltsverzeichnis]

[Unterüberschrift]

[Content z. B. Infografik]

[Unterüberschrift z. B. Säuregrad von Kaffee vs. Espresso]

[Content z. B. Welcher Kaffee magenschonend ist]

[Unterüberschrift]

[Content]

[Eventuell gängige Fragen noch mal zusammengefasst beantworten]


Schritt #5 Fülle dein Artikel mit Inhalt.

Du hast alles getan, was du tun kannst, um einen guten Aufbau eines Blogeintrags zu gewährleisten. Jetzt musst du den Artikel nur noch schreiben.

Der beste Tipp für das Schreiben von Artikeln: kurze & knappe Sätze. Schreibe so klar, einfach und verständlich wie möglich. Mein Lieblingssatz dazu: "It's bette to be clear than clever".

Versuche so klar zu sein, wie du kannst, damit dich jeeeeeder versteht!

Wenn du den Punkt beherzigst, hast du schon viel gewonnen. Mehr ist am Anfang nicht wirklich nötig. Fokussiere dich darauf, dass deine Artikel gut lesbar und verständlich sind und deinen Lesern helfen, ein Problem zu lösen!

Solang dein Leser danach schlauer ist, reicht das vollkommen aus! Du hast genug Mehrwert, geliefert. Lass dich von deinem eigenen Perfektionismus nicht zurückhalten. Wie oben gesagt, ist das Wichtigste, dass Leute dich finden. Und Leute finden dich nur, wenn du Content auch veröffentlichst.

Content, der zu 70 % gut ist, aber von 500 Leute gelesen wird > Content, der zu 100 % gut ist und keiner ihn sieht – weil er nie zu 100 % perfekt ist!

Zusammenfassung

  • Such von Anfang an ein Keyword, zu dem du ranken willst (50-100 Suchvolumen als Anfänger)
  • Nutze ein Keyword-Tool wie ahref
  • Finde die Suchintention hinter dem Keyword
  • Stell sicher, dass du gute Chancen gegen deine Konkurrenz hast
  • Orientiere dich daran, wie die Konkurrenz ihre Blogartikel aufbaut
  • Schreibe deine Inhalte leicht und verständlich

Ein guter Aufbau deines Blogeintrags maximiert die Chancen, dass er auch gelesen wird. Und das ganze Ziel von Content ist, dass ihn so viele Menschen wie möglich lesen!

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